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OceanStor Dorado V6 – Active-Active NAS der nächsten Generation

Peter Kruth rund

Peter Kruth

2021-07-26 12
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Pit’s IT Architecture Talk

#12 OceanStor Dorado V6 – Active-Active NAS der nächsten Generation

Hinweis: Die in diesem Artikel zum Ausdruck gebrachten Ansichten und Meinungen sind die des Autors und spiegeln nicht notwendigerweise die offizielle Politik, Position, Produkte und Technologien der Huawei Deutschland GmbH wider. Wenn Sie mehr über die Produkte und Technologien der Huawei Deutschland GmbH erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Produktseiten oder kontaktieren Sie uns.


Bild 1: Huawei OceanStor Dorado V6

Über unsere OceanStor Dorado V6 habe ich schon eine ganze Menge geschrieben. Dabei bezog ich mich meistens auf die Innovationen im SAN-Bereich oder im Backend. Heute werde ich näher auf den Network Attached Storage (NAS) – Bereich eingehen.

Fangen wir bei der Architektur an. Traditionelle Storage-Systeme sind entweder im SAN- oder im NAS-Bereich groß geworden. Die jeweils, für ein Unified-System, notwendige andere Funktion wurde später hinzugefügt. Eine traditionelle NAS-Appliance legte dazu spezielle Dateien im Filesystem ab und reichte diese als LUNs heraus. Umgekehrt war es bei den SAN-Systemen. Hier wurde von einem virtuellen oder physikalischen Node eine LUN gemountet und darin das Filesystem für die NAS abgelegt. Bei uns ist das etwas anders gelaufen. Da Unified (SAN und NAS) von vornherein das Design-Ziel war, wurden beide Funktionen nebeneinander implementiert. Sehen kann man dies, wenn man z.B. unter Certified and Supported SAP HANA® Hardware sich die Benchmarks anschaut. Bei der OceanStor Dorado ist die NAS-Performanz nur 10% unter der SAN-Performanz des gleichen Systems. Das lässt sich sehr gut mit dem entsprechenden Protokoll-Overhead erklären. Schließlich speichert eine NAS nicht nur Datenblöcke ab, sondern organisiert diese in einem Filesystem und hält entsprechende Meta-Daten, wie Berechtigungen, Änderungszeiten u.s.w.

Doch kommen wir zum Thema Active-Active. Im SAN-Bereich hatte ich bereits unser Load-Balancing auf LUN-Ebene vorgestellt. Ein und dieselbe LUN wird von allen Controllern des Storage bedient. Das sind im High-End bis zu 32 Nodes und erstreckt sich auch auf unsere HyperMetro-Lösung.

Eine Active-Active-Implementation im NAS-Umfeld ist allerdings um einiges komplexer. Davon ließen sich unsere Ingenieure nicht abschrecken und haben Lösungen gefunden! Dafür haben sie ein distributed Filesystem implementiert. Dieses erstreckt sich über alle im Storage-System enthaltenen Controller. Die Verzeichnis-Knoten werden unterschiedlichen Cores und unterschiedlichen Controllern dynamisch zugeordnet. Damit erreichen wir das Load-Balancing auf Filesystem-Ebene. Eine weitere Neuerung war notwendig, um das Load-Balancing auch auf der Client-Ebene zu erreichen. Hierfür läuft ein eigener DNS-Service auf unserem Storage. Dieser verteilt die Client-Anfragen je nach Lastsituation auf unterschiedliche Controller. Dieser Service kann sowohl über ein Forward angebunden werden oder wird direkt genutzt.

Und wie sieht das in unserer HyperMetro-Lösung aus? Ganz genauso! Die Clients können zur selben Zeit auf beiden Seiten der Metro-Installation lesen und schreiben. Und da wir gerade bei unserem HyperMetro sind, das ist wirklich sehr einfach aufgebaut. Man benötigt nur zwei Verbindungen über FC oder über Ethernet und schon kann man Active-Active synchrone Storage-Services provisionieren. Das geht ganz einfach, da man über Wizards oder auch unsere API immer nur eine Seite konfigurieren muss. Unser Storage repliziert diese Einstellungen automatisch. Zum Thema Replikation über Ethernet oder über Fibre Channel habe ich auch noch eine wichtige Information. Bei einer Entfernung bis zu 100 km zwischen den Standorten können wir RoCE (RDMA over converged Ethernet) nutzen. Damit drücken wir die Latenz gegenüber FC nochmals um 10%!

Jetzt möchte ich noch auf einen Vorteil unserer Unified-Architektur hinweisen. Da sowohl SAN als auch NAS auf unserer FlashLink®-Technologie aufsetzen, können sie dieselben erweiterten Funktionalitäten nutzen. Das sind natürlich Thin- und Overprovisioning, Tiering, QoS, Snapshots, Clones, synchrone und asynchrone Replikation, Deduplication und Compression, Encryption, Multitenancy und was ich sonst noch vergessen habe.

Noch einmal zusammengefasst. Die Dorado V6 ist ein unified Storage-System mit einer einzigartig modernen Hard- und Software-Architektur, dynamischem Load-Balancing, auch in einer Metro-Installation, Microsekunden-Latency, allen von einem Storage-System erwarteten Funktionen, höchster Verfügbarkeit und das bei einfachster und intuitiver Bedienung.

Falls das interessant klingt, sprecht uns einfach an. Wir freuen uns immer auf einem PoC in unserem Lab oder vor Ort.

Bis bald!

Pit

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