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Huawei hat seine Speicher-, Rechen- und Netzwerklösung für High Performance Computing und KI weiterentwickelt, um Universitäten und Forschungseinrichtungen dabei zu unterstützen, die Leistung und Effizienz ihrer gesamten Arbeitsabläufe zu verbessern. Das erweiterte Portfolio vereint Speicher-, Rechen- und Netzwerkfunktionen und erfüllt die Infrastrukturanforderungen für den groß angelegten Einsatz von KI. Huawei präsentierte die Lösung auf der ISC High Performance 2026, die vom 23. bis 25. Juni im Congress Center Hamburg stattfand.

(Stand von Huawei auf der ISC High Performance 2026, 23.–26. Juni, Hamburg, Deutschland)
KI-Dateninfrastruktur von Huawei
Huawei stellte seine Dateninfrastruktur für KI-Rechenzentren erstmals im Mai auf dem Innovative Data Infrastructure (IDI)-Forum in Paris vor. Die Technologie ist die klare Antwort auf eine neue Herausforderung: KI-Anwendungen und digitale Agenten treiben den Token-Verbrauch in Unternehmen rasant in die Höhe – und bestehende IT-Architekturen stoßen an ihre Grenzen. Huawei begegnet diesem Problem mit einem durchgängigen AIDC-IT-Stack, der vom KI-Data-Lake über KI-Datenplattformen und Context-Memory-Storage-Plattformen bis hin zu Modellentwicklung, Agenten-Frameworks und Datenresilienz reicht:
Xinghe KI-Netzwerk für Rechenzentren: Skalierung von KI-Clustern mit hohem Durchsatz und hoher Betriebseffizienz
Für Universitäten und Forschungseinrichtungen hängen moderne HPC- und KI-Umgebungen ebenso stark von der Netzwerkleistung und -stabilität ab wie von Rechenleistung und Speicherplatz. Das Xinghe AI Data Center Network erfüllt diese Anforderungen, indem es eine hohe Bandbreiten-Skalierbarkeit mit betrieblicher Effizienz verbindet.
Basierend auf Open Ethernet senkt es die Betriebs- und Wartungskosten um 30 % und unterstützt das Wachstum großer KI-Cluster durch Frame-Boxen mit hoher Dichte (bis zu 128 × 800 GE oder 128 × 400 G in luft- oder flüssigkeitsgekühlten Konfigurationen). Damit ermöglicht es eine große Netzwerk-Skalierbarkeit (viermal größer als bei vergleichbaren Lösungen in der Branche) und senkt die Gesamtbetriebskosten für den Netzwerkaufbau bei gleicher Skalierbarkeit um 40 %.
Die optischen StarryLink-Module ermöglichen eine Lastverteilung auf Paketebene. So wird ein Netzwerkdurchsatz von 98 % erreicht und die Effizienz bei Training und Inferenz wird um 7 % gesteigert. Die integrierte Telemetrie bietet eine Abtastrate im Sub-Millisekunden-Bereich sowie die Visualisierung wichtiger Netzwerk-KPIs, was eine Fehlerlokalisierung innerhalb weniger Minuten ermöglicht, während iFlashboot 2.0 einen Neustart innerhalb von 5 Sekunden unterstützt, um Unterbrechungen während des Trainings und der Inferenz zu reduzieren.
Ideal für Schulen und Hochschulen
Speicher ist ein entscheidender Faktor für HPC- und KI-Workflows, da er bestimmt, wie schnell Daten von der Erfassung bis zum Training und zur Inferenz übertragen werden. Mit seinem AIDC-Storage-Stack – bestehend aus AIDP, AI Data Lake, Context Memory Storage und einer HPC-Speicherlösung – unterstützt Huawei Universitäten und Forschungseinrichtungen dabei, eine Dateninfrastruktur aufzubauen, die mit den steigenden Anforderungen an Modelle und Simulationen mitwächst. In Europa arbeitet Huawei mit vielen öffentlichen Einrichtungen und Kunden aus dem Bildungsbereich zusammen, darunter mehr als 600 Universitäten und Institutionen sowie mehr als 80.000 Schulen, und kooperiert mit Forschungsinstituten in der gesamten Region.
Die ISC High Performance ist Europas Forum für High-Performance Computing und zieht jedes Jahr mehr als 3.500 Teilnehmer aus Wissenschaft, Behörden und Industrie an. Die Veranstaltung deckt die Themenbereiche HPC, KI, Quantencomputing und Cloud ab. Sie bietet Anbietern und Anwendern eine Plattform, um über Leistung, Energieeffizienz und kosteneffiziente Infrastruktur für HPC und KI zu diskutieren.
Im Rahmen der Veranstaltung nahm Huawei zudem als Partner am Programm der Open Edge and HPC Initiative (OEHI) teil.
Mehr Informationen: https://e.huawei.com/de/products/storage