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Auf der DMEA 2026 in Berlin zeigte Huawei, wie sich digitale Gesundheitsversorgung mit einer klaren Architektur und praxistauglichen Produkten gezielt voranbringen lässt. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Szenarien: intelligente Campusnetze in Kliniken und die Digitalisierung der Medizintechnik. Zu diesem Zweck stellte Huawei vier konkrete Lösungskomponenten vor, die Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen beim Ausbau ihrer Netzwerke, Dateninfrastrukturen und digitalen Arbeitsabläufe unterstützen sollen.

Der gut besuchte Stand von Huawei auf der DMEA
Vier Lösungskomponenten: von Storage bis Smart Ward
Im Szenario „Intelligente Campusnetze in Kliniken“ lag der Schwerpunkt auf einer ausfallsicheren, zentral verwalteten Infrastruktur für den Krankenhausbetrieb. Huawei präsentierte in diesem Bereich zwei konkrete Lösungskomponenten:
Smart Hospital Campus: Die zentrale Verwaltungsplattform von Huawei, NCE-CloudCampus, bündelt die Verwaltung der Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur im täglichen Krankenhausbetrieb – von kabelgebundenen und kabellosen Netzwerken über Standortverbindungen bis hin zu Firewalls und Rechenzentren. Ein redundantes Design und moderne WLAN-Technologie auf Basis von Wi-Fi 7 mit Multi-Link-Betrieb für erhöhte Zuverlässigkeit verbessern die Verfügbarkeit und stellen sicher, dass die Abteilungen auch im Falle von Störungen reibungslos weiterarbeiten können.
Smart Ward: Eine Lösung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die eine stabile Konnektivität und den zuverlässigen Betrieb digitaler Anwendungen gewährleistet. Die Lösung kann verschiedene IoT-Geräte über unterschiedliche Protokolle integrieren, Vitaldaten aus Überwachungssystemen einbinden und eine einheitliche Geräteanbindung über offene Schnittstellen (APIs) ermöglichen. Dadurch wird sichergestellt, dass Daten für klinische Arbeitsabläufe und Anwendungen in Echtzeit verfügbar sind.
Im Rahmen des Szenarios zur Digitalisierung der Medizintechnik zeigte Huawei Lösungen für datenintensive Arbeitsabläufe in der Medizintechnik:
Digitale Pathologie: Huawei bietet eine Architektur, die für den hochverfügbaren Betrieb zentraler klinischer IT-Systeme ausgelegt ist. Sie unterstützt die Speicherung und Verwaltung digitaler Pathologiedaten über den gesamten Lebenszyklus hinweg und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf digitale Objektträger. Zu diesem Zweck kombiniert Huawei eine konsolidierte, virtualisierte IT-Plattform für Pathologieanwendungen mit skalierbarem Speicher. Die Lösung beseitigt Engpässe bei der Datenspeicherung und -freigabe und unterstützt interdisziplinäre Konsultationen sowie die Zusammenarbeit aus der Ferne. Die Lösung ermöglicht den Abruf von mehr als 1.000 Objektträgern in Sekundenschnelle und kann den Speicherbedarf um etwa 30 Prozent reduzieren.
Digitale Bildgebung: Die Lösung konzentriert sich auf die medizinische Bildgebung und den effizienten Einsatz von Speicher- und Datenressourcen in Workflows für Bilddaten. Huawei setzt auf verlustfreie Kompression und Effizienzmechanismen von Speichersystemen wie Erasure Coding, um die Speichereffizienz zu erhöhen. Außerdem unterstützt die Lösung KI-gestützte Funktionen zur Erkennung von Läsionen. Die Speicherlösung kann den Aufwand bei entsprechenden Aufgaben um bis zu 70 Prozent reduzieren.

Aufmerksame Zuschauer bei einer "Guided Tour"
Fokus auf Betrieb, Skalierung und Integration
Auf der DMEA zeigte Huawei, wie sich die Komplexität verringern lässt, wenn Krankenhäuser Netzwerke, Geräte und datenintensive Anwendungen gleichzeitig ausbauen. Zentralisierte Managementansätze standardisieren den Betrieb über mehrere Netzwerkdomänen hinweg, während offene Schnittstellen die Integration bestehender Systeme und Geräte erleichtern. Skalierbare Datenplattformen schaffen zudem Kapazität für wachsende Datenvolumina in Pathologie und Bildgebung, ohne dass Krankenhäuser ihre Architektur bei jeder Erweiterung neu aufbauen müssen.
„Digitale Gesundheitsversorgung entsteht nicht durch einzelne Lösungen, sondern durch das Zusammenspiel von Infrastruktur, Anwendungen und zuverlässiger Integration. Auf der DMEA haben wir gezeigt, wie wir gemeinsam mit unseren Partnern die beiden zentralen Szenarien – Smart Hospital Campus und MedTech-Digitalisierung – adressieren und wie sich diese Module in bestehende klinische Umgebungen integrieren, um Betriebssicherheit, Skalierbarkeit und datengetriebene Workflows zu unterstützen“, sagte ein Huawei-Sprecher am Messestand des Unternehmens.