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Huawei stellt iFTTO-Lösung für mehr Campus-Intelligenz vor

Barcelona

Auf dem MWC Barcelona 2026 hat Huawei die iFTTO-Lösung für eine schnellere intelligente Transformation von Campus durch künstliche Intelligenz vorgestellt. Durch KI-Technologien in optischen Netzwerken soll iFTTO eine solide Grundlage für die Integration von mehr KI-Anwendungen schaffen. Die Lösung bietet mehrdimensionale Informationskonvergenz, intelligente Betriebs- und Wartungsvorgänge (O&M) sowie offenes IoT (Internet of Things).

Perry Yang, President of Huawei Enterprise Optical Domain

Perry Yang, Präsident des Bereichs Huawei Enterprise Optical

KI-Anwendungen auf Campus nehmen zu. So werden herkömmliche physische Räume in digitale, intelligente Ökosysteme umgewandelt. Diese Entwicklung erfordert höhere Netzwerkbandbreiten und geringere Latenzzeiten, während sie gleichzeitig neue Herausforderungen für den intelligenten Campusbetrieb mit sich bringt. In diesem Kontext hat „Huawei seine FTTO-Lösung zur iFTTO-Lösung weiterentwickelt, um Campusnetzwerke über die herkömmliche Konnektivität hinaus hin zu mehrdimensionaler Informationskonvergenz und IoT-Anwendungen weiterzuentwickeln. Das ist eine einheitliche Grundlage, die Vision, Computing und Steuerung integriert und den Grundstein für die intelligente Campus-Transformation legt sowie den Weg zu intelligenten Betriebsabläufen beschleunigt", so Perry Yang, Präsident des Bereichs Huawei Enterprise Optical.

Um den sich wandelnden Anforderungen intelligenter Campus gerecht zu werden, hat Huawei das N.E.X.T-Konzept eingeführt, das optische und intelligente Technologien innerhalb der iFTTO-Lösung kombiniert. Dieser Ansatz definiert den Wert von Campus-Netzwerken neu und fördert ein neues intelligentes Campus-Ökosystem.

N.E.X.T steht für „Network Unified by Optical“. Optische Netzwerke sind direkt mit Endgeräten verbunden und die Architektur wird von zwei auf einen Layer vereinfacht. E steht für „Ecosystem of Open IoT". Das wird durch den branchenweit ersten optischen IoT-AP (Access Point) für Wi-Fi 7 mit integrierten NearLink- und Bluetooth-Modulen erreicht, was eine einheitliche Bereitstellung für Netzwerk- und IoT-Konnektivität ermöglicht. X steht für „X-Dimensional Information Fusion“, das mehrdimensionale Datenquellen wie Vision, Wi-Fi-Kanäle, Funkfrequenzen und 3D-LiDAR unterstützt und verschiedene KI-Anwendungen durch multimodales kollaboratives Computing ermöglicht. T steht für „Towards Autonomous Operation“ und damit auch für die Einführung des branchenweit ersten intelligenten Agenten für Betriebs- und Wartungsprozesse für den rein optischen Campus. Damit werden interaktive, proaktive und effizientere Betriebs- und Wartungsvorgänge unterstützt. Und schließlich steht O für „Open 3-Layer Computing Power“, das die Bereitstellung von KI-Anwendungen in Bereichen wie intelligenter Gesundheitsversorgung und energieeffizientes Gastgewerbe durch Cloud-Edge-Geräte-Synergie unterstützt.

Die iFTTO-Lösung von Huawei bietet differenzierten und einzigartigen Mehrwert für spezifische Szenarien in Branchen wie Bildung, Gesundheitswesen und Gastgewerbe.

Im Bildungswesen nutzt die iFTTO-Lösung passive rein optische Aggregation und optische Tri-Band-Wi-Fi 7- APs, um Ultra-10G-Konnektivität in jeden Raum zu liefern und Ultrabreitband-Campusnetzwerke aufzubauen. Durch eine koordinierte Steuerung von Klassenzimmerbeleuchtung und Klimaanlagen kann der Energieberbrauch reduziert werden. In Wohnheimen werden wichtige Services durch KI-Algorithmen priorisiert, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Im Gesundheitswesen beschleunigt 50G-PON die KI-gestützte Pathologieanalyse, während optische Endgeräte mit IoT-Geräten auf den Stationen verbunden sind. So wird eine intelligentere Pflege ermöglicht und die Privatsphäre der Patienten geschützt. Für Hotels bietet die innovative 2D-zu-3D-Video-Konvertierungstechnologie den Gästen ein immersives Unterhaltungserlebnis.

Bisher wurde die FTTO-Lösung von Huawei auf mehr als 15.000 Campus integriert. In Zukunft wird Huawei weiterhin mit Industriepartnern zusammenarbeiten, um technische Standards voranzutreiben, Anwendungsszenarien zu erweitern und neue Geschäftsmodelle zu erkunden, die KI-gestütztes Wachstum in verschiedenen Bereichen vorantreiben.

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