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    Asklepios: Hochverfügbare Klinikdaten
    von Bayern bis zur Nordsee

Mit Object Storage von Huawei speichern die Asklepios Kliniken ihre Backup-Daten hochverfügbar und sicher.


Hintergrund

In Bad Tölz, Wiesbaden oder Westerland auf Sylt: Mehr als 170 Einrichtungen in 14 Bundesländern zählen zum Unternehmensverbund der Asklepios Kliniken. Um Innovationen beispielsweise auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) oder Robotik zu fördern und Patienten bestmöglich zu versorgen, treibt Asklepios seit Jahren die digitale Transformation voran. Eine wichtige Säule für die Digitalisierung im Konzern ist die Asklepios Service IT GmbH. Mit einem zentralen Rechenzentrum in Hamburg unterstützt das Unternehmen alle Konzerneinrichtungen, betreut rund 18.000 Arbeitsplätze und stellt medizinische und kaufmännische Anwendungen sowie Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge wie E-Mail, Videokonferenz oder Dokumentenportal bereit. Außerdem ist die IT-Service-Tochter für das bundesweite Firmennetz und die Infrastruktur verantwortlich.

Blick in das Rechenzentrum der Asklepios Service IT GmbH in Hamburg


Herausforderung

Neben der Digitalisierung der internen Prozesse müssen die Asklepios Kliniken zahlreiche gesetzliche Anforderungen umsetzen. Die elektronische Patientenakte (ePA), der elektronische Arztbrief oder das eRezept sind nur einige Beispiele für die vom Gesetzgeber geforderten digitalen Abläufe im Gesundheitswesen. Mit der zunehmenden Digitalisierung verbunden ist ein exponentielles Datenwachstum. Pro Jahr behandeln die Ärzte und Pflegekräfte bei Asklepios etwa 3,5 Millionen Patienten. Dabei fallen täglich große Mengen sensibler Patientendaten an, die hochverfügbar und sicher verarbeitet und gespeichert werden müssen. Allein die PACS-Systeme der Kliniken erzeugen jeden Tag 500 bis 700 Gigabyte neue Daten. Sogenannte Picture Archiving and Communication Systems (PACS) nutzt die Klinikgruppe an allen Standorten, um digitale CT-, MRT- und Ultraschallbilder zu archivieren.

„Durch einen ausfallsicheren IT-Betrieb und ausgeklügelte Notfallkonzepte stellen wir die Patientenversorgung rund um die Uhr sicher. Die Basis für stabile und sichere IT-Prozesse bildet dabei unsere On-Premises-Infrastruktur."

Felix Diroll, Teamleiter Serverteam bei der Asklepios Service IT GmbH

Um sämtliche in den Kliniken anfallenden Daten redundant vorhalten zu können, braucht es eine leistungsfähige Backup-Lösung. Sowohl Daten als auch Anwendungen müssen sich nach einem Ausfall zudem zügig wiederherstellen lassen. Als im Jahr 2020 absehbar war, dass das bisherige Backup-System dem steigenden Datenvolumen nicht mehr gewachsen war, suchten Felix Diroll, Teamleiter Serverteam bei der Asklepios Service IT GmbH, und sein Team nach einer Alternative. Außerdem sollte ein leistungsstarkes Objektspeichersystem installiert werden, mit dem sich große, unstrukturierte Datenmengen kostengünstig und effizient speichern lassen.


Lösung

Nach der Marktsondierung entschieden sich die Verantwortlichen dazu, die Backup- und Recovery-Software von Rubrik sowie als Object Storage (Objektspeicher) Huawei OceanStor 100D und Huawei OceanStor Pacific 9540 einzuführen. Object Storage steht für eine Speicherarchitektur, die Daten als Objekte verwaltet – und nicht wie bei anderen Speicherkonzepten als Dateisysteme oder Datenblöcke – und sich besonders zur Aufbewahrung großer Mengen unstrukturierter Daten eignet. Für die Speicherlösungen von Huawei sprachen unter anderem das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die schnelle Lieferung der Hardware.


„Wir suchten nach Speicher-Hardware, mit der wir flexibel auf ansteigende Datenvolumina reagieren können und bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Mit den Objektspeichersystemen von Huawei sehen wir uns gut für künftige Anforderungen aufgestellt.“


Felix Diroll, Teamleiter Serverteam bei der Asklepios Service IT GmbH

Das Asklepios-Team führte das neue Speichersystem innerhalb einer Woche ein. Im Projektverlauf installierte man den Objektspeicher von Huawei parallel zum bisherigen System und migrierte anschließend alle vorhandenen Backup-Daten auf die neue Lösung.

Heute speichert Asklepios seine aktuellen Backup-Daten zuerst in Rubrik. Hierzu zählen sämtliche im Konzern anfallenden digitalen Daten, darunter medizinische Informationen, Patienten- oder Verwaltungsdaten aus den Krankenhausinformationssystemen (KIS). Nach zwei Wochen fließen die Backup-Daten automatisiert in den Objektspeicher von Huawei, wo sie bis zu einem Jahr verbleiben und schließlich gelöscht werden. Für die reibungslose Übertragung der Daten von der Backup-Lösung zum Objektspeicher sorgt Amazon S3 (Simple Storage Service). Der File-Hosting-Dienst basiert auf offenen Standards und ermöglicht es, beliebig große Datenmengen für verschiedene Anwendungsfälle wie Backup und Wiederherstellung zu speichern.


Vorteile

Mithilfe der intuitiven Administrations-Tools der Huawei-Lösung kann das IT-Team die Backup-Archivdaten einfacher und schneller verwalten als bisher. Das spart Zeit, die das Team für weitere wichtige Aufgaben nutzen kann. Auch das in der Huawei-Lösung integrierte Monitoring hat überzeugt: Dank intelligenter Vorhersagen erkennen die Admins jetzt auf einen Blick, wann der Speicherplatz ausgereizt sein wird, und können das System frühzeitig erweitern. Und zwar auf Knopfdruck, da sich der Objektspeicher von Huawei unkompliziert und schnell skalieren lässt.

Mit der neuen Backup-Lösung sieht sich das IT-Team bestens für die Zukunft gerüstet und geht bereits die nächsten Schritte an: Geplant ist, zusätzlichen Objektspeicher von Huawei für die Langzeitarchivierung der PACS-Daten nutzen. Denn radiologische Bilddaten müssen gemäß Gesetzeslage insgesamt 30 Jahre aufbewahrt werden. Außerdem will das Team verschiedene Anwendungen als Containerlösungen bereitstellen und im zentralen Rechenzentrum ein entsprechendes Kubernetes-Cluster aufbauen. Für den hierzu notwendigen Speicherplatz möchte das IT-Team ebenfalls auf Objektspeicher von Huawei zurückgreifen.


Mehr zu den Asklepios Kliniken

Im Jahr 1985 gegründet ist Asklepios heute mit rund 170 Einrichtungen und 67.000 Mitarbeitenden ein führender digitaler Gesundheitskonzern in Deutschland. Mit hohen Investitionen in moderne Medizin und Digitalisierung sowie dem Zukauf der MediClin AG und der RHÖN-KLINIKUM AG treibt Asklepios Innovationen im Gesundheitswesen maßgeblich mit an. Der Unternehmensverbund deckt das gesamte Versorgungsspektrum medizinischer Leistungen ab – von der Grundversorgung über Fachkrankenhäuser bis zu Rehakliniken und ambulanter Unterstützung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.asklepios.com

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