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    Kliniken Südostbayern:
    Schneller Zugriff auf virtuelle Desktops

Hintergrund


Mit etwa 4.500 Mitarbeitenden sind die Kliniken Südostbayern einer der größten Arbeitgeber im Chiemgau und Berchtesgadener Land. An sechs Standorten versorgen die Kliniken jährlich über 160.000 Patienten ambulant oder stationär. Zentrale Klinik des Verbundes ist das Klinikum Traunstein. Hier laufen auch die Fäden in der IT zusammen: Die zentrale IT-Abteilung treibt die digitale Transformation der Kliniken voran, beispielsweise mit einem modernen Krankenhausinformationssystem (KIS) oder moderner Robotik in den Operationssälen.



Herausforderung


Die wichtigste Aufgabe für die Kliniken Südostbayern: Sie müssen die Patientenversorgung rund um die Uhr sicherstellen. Dabei werden digitale Lösungen immer wichtiger. So nutzen die Kliniken beispielsweise die elektronische Patientenakte (ePA) oder mobile Visitenwagen, um ihre Patienten bestmöglich zu behandeln und zu betreuen.


Die Basis für zuverlässige digitale Abläufe ist ein solides, leistungsfähiges IT-Fundament. Daher setzen die Kliniken auf eine moderne, größtenteils virtualisierte Infrastruktur. Aktuell betreut das IT-Team bereits mehr als 700 virtuelle Server. Zugleich nimmt die Datenmenge kontinuierlich zu. Die Verantwortlichen müssen immer mehr medizinische und Patientendaten, aber auch betriebswirtschaftliche KIS-Daten managen. Dies erhöht einerseits den Speicherbedarf enorm. Andererseits muss die IT-Landschaft der Kliniken rund um die Uhr betriebsbereit und damit auch ausfallsicher sein.


Damit alle Nutzer effizient arbeiten können, sind schnelle digitale Prozesse sowie eine hohe Performance der Infrastruktur notwendig. Insbesondere in der virtuellen Umgebung war dies nicht überall gegeben: Durchschnittlich 40 Sekunden dauerte es, bis sich die User an ihrem virtuellen Desktop anmelden konnten. Unabhängig davon, ob sie via PC, Laptop oder Tablet auf ihre Anwendungen zugreifen wollten. Viel zu lange, um beispielsweise während der Visite schnell medizinische Daten aufrufen zu können.


Lösung

Um die Performance beim Zugriff auf virtuelle Desktops zu erhöhen, wollten die Verantwortlichen den bisherigen Datenspeicher um zwei neue All-Flash-Storage-Systeme erweitern. Eine wichtige Anforderung: Die Kliniken gehören zur kritischen Infrastruktur in Deutschland, daher musste die neue Lösung den KRITIS-Vorgaben entsprechen.


Auf der Suche nach einer geeigneten Speicherlösung wandte sich das Team um Thomas Windbichler von der IT-Abteilung am Klinikum Traunstein an die StorTrec AG, ein Partnerunternehmen von Huawei. Der IT-Dienstleister, der die Server- und Speichersysteme der Kliniken seit Jahren betreut, empfahl die All-Flash-Storage-Lösungen von Huawei. Aufgrund der erforderlichen Leistungskriterien fiel die Wahl auf zwei Huawei OceanStor Dorado 3000 V6.


Zunächst informierte sich das Team aus Traunstein im Huawei European Research Center (ERC) in München ausführlich in Live-Demos über die Lösungen. Anschließend testeten die Kliniken die Modelle in einem dreimonatigen Proof of Concept (PoC) in der eigenen Infrastruktur. Die Tests bestätigten sowohl die von Huawei versprochene Redundanz als auch Ausfallsicherheit. Nach dem erfolgreichen PoC installierte StorTrec innerhalb eines Tages beide Speichersysteme in der IT-Infrastruktur der Kliniken. An weiteren zwei Tagen erfolgten umfangreiche Ausfallstests und die Einbindung in den IT-Livebetrieb der Kliniken.


Wichtiges Rückgrat der Neuinstallation ist das Storage Area Network (SAN) auf Basis der aktiv-aktiven Speicherlösung Huawei HyperMetro. Sie ermöglicht es den beiden Speichersystemen, Dienste gleichzeitig zu verarbeiten und sich so ein gegenseitiges Backup zu geben. Sollte ein Speichersystem ausfallen, übernimmt das andere automatisch die Dienste – ohne Datenverlust oder Unterbrechung.


Vorteile

Durch die auf ein Speichervolumen von 30 Terabyte (TB) ausgelegten All-Flash-Speicher OceanStor Dorado 3000 V6 können die Kliniken den Zugriff auf virtuelle Desktops deutlich beschleunigen: An allen sechs Standorten benötigen die Nutzer jetzt nur noch 10 Sekunden, um sich am virtuellen Desktop anzumelden – anstatt der bisher üblichen 40 Sekunden. Eine enorme Zeitersparnis, wenn man bedenkt, dass zeitgleich stets rund 1.600 User auf die Storage-Lösungen zugreifen.


Die beiden OceanStor-Dorado-Speicher befinden sich in zwei unterschiedlichen Rechenzentren der Kliniken. Damit ist die für kritische Infrastrukturen erforderliche räumliche Trennung in verschiedenen Gebäuden und Brandabschnitten erfüllt. Verbunden sind die beiden Speichersysteme über einen sogenannten Quorum-Server. Als wichtiger Baustein im Hochverfügbarkeitskonzept befindet sich der Server in einem dritten Rechenzentrum, wo er kontinuierlich überprüft, ob beide Speichersysteme erreichbar sind. So können die Kliniken alle Daten redundant vorhalten und im Ernstfall unterbrechungsfrei bereitstellen.


Um auch in Zukunft schnell und sicher auf virtuelle Desktops zugreifen zu können, planen die Kliniken, die Speichersysteme von Huawei um weitere 30 TB zu erweitern. Dafür denkt das Team um Thomas Windbichler bereits über den Einsatz noch größerer All-Flash-Storage-Modelle wie der Huawei OceanStor Dorado 5000 V6 nach.

„Dank der Huawei OceanStor Dorado 3000 V6 können sich unsere Nutzer schneller an ihren virtuellen Desktops anmelden. Anstatt wie bisher etwa 40 Sekunden benötigen sie dafür nur noch 10 Sekunden.“ 

– Thomas Windbichler, IT-Abteilung, Klinikum Traunstein


Mehr zu den Kliniken Südostbayern AG

Als größter Anbieter für Gesundheitsdienstleistungen im südostbayerischen Raum behandeln die Kliniken ihre Patienten vom kleinen ambulanten Eingriff bis zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ausgehend von der Fusion der Kliniken der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein im Jahr 2009 erfolgte der standortübergreifende Ausbau der medizinischen Versorgungsstrukturen. An inzwischen sechs Standorten bieten die Kliniken Südostbayern ein breites Leistungsangebot wie beispielsweise Altersmedizin, Neuroradiologie oder Schmerztherapie.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kliniken-suedostbayern.de


Huawei Enterprise Business Group

Die Huawei Enterprise Business Group („Huawei Enterprise“) ist einer von drei Geschäftsbereichen von Huawei, einem führenden globalen Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Huawei Enterprise nutzt seine starken F&E-Fähigkeiten und seine umfassende technische Fachkenntnis, um der globalen vertikalen Industrie und Unternehmenskunden im staatlichen und öffentlichen Bereich, der Finanzindustrie, Transport und Logistik, Versorgungs- und Energieunternehmen, Handelsgeschäften und ISPs ein breites Angebot an äußerst effizienten kundenorientierten ICT-Lösungen und Services anzubieten.

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