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Das gesamte Netzwerk aus einer Hand – Huawei und abtis erneuern Infrastruktur bei Wackler

2019/10/2 0:00:00

Gemeinsam mit seinem IT-Dienstleistungspartner abtis hat Huawei die Netzwerkinfrastruktur bei der Spedition Wackler im schwäbischen Göppingen modernisiert und vereinheitlicht. Die Kapazitäten zu erhöhen und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand zu senken, waren die Aufgabenstellungen im Projekt.

Die Spedition L. Wackler Wwe. Nachf. GmbH (Wackler) – gegründet 1846 – ist schon immer ein innovatives Unternehmen: Bereits seit 1972 setzt man in Göppingen auf IT – damals noch EDV genannt. Der erste Computer Marke NEC war mit Lochstreifen zu programmieren. 

Heute arbeitet Wackler mit Hochdruck an der Digitalisierung seiner Prozesse. Denn auf der einen Seite gilt es, die hohe Komplexität im Stückgutgeschäft abzubilden. Auf der anderen Seite geht es darum, die Effizienz zu steigern: Denn „es ist sehr schwierig, Personal zu finden“, erklärt Bernd Wagegg, Leiter IT-Infrastruktur bei Wackler. Das betrifft sowohl Lkw-Fahrer als auch Disponenten an beiden Wackler-Standorten: Neben der Zentrale in Göppingen betreibt Wackler noch eine Niederlassung in Wilsdruff in der Nähe von Dresden, in der das Unternehmen im kommenden Jahr ein neues Hochregallager in Betrieb nehmen wird. 
Die Liste der Projekte ist lang: Routen- und Tourenoptimierung, engere Anbindung von Partnern und die Optimierung der Prozessketten, wie etwa die optische Vermessung von Packstücken. Die können ganz unterschiedlich in den Abmessungen sein: Denn Wackler transportiert alles vom Vogelhäuschen aus Rattan über Sekt bis hin zu Metallgestellen für Autoreifen und manchmal auch ganze Autos.

DIE DIGITALISIERUNG BRAUCHT EIN LEISTUNGSFÄHIGES NETZWERK 
Entsprechend hoch ist die Bedeutung der IT heute: „Wenn das Netzwerk still steht, verlässt kein LKW und keine Lieferung den Hof“, berichtet Wagegg. Die Netzwerkperformance ist ein besonders kritischer Faktor. „Heute sind pro Standort 200 Kameras im Einsatz, die die Packstücke erfassen und vermessen“, erklärt Wagegg. Deren Daten verheiratet das System mit den Scannern, mit denen die Mitarbeiter in der Logistik die Packstücke erfassen. Um die Genauigkeit zu erhöhen, stellt Wackler derzeit auf 4K-Kameras um, die erheblich größere Datenmengen erzeugen. 
Besonders aufwändig war die Verwaltung des über Jahrzehnte heterogen gewachsenen Netzwerks mit einer Vielzahl an Geräten der verschiedensten Hersteller. Für Wagegg bedeutete das viele manuelle Tätigkeiten und weite Wege zwischen der Zentrale und der Niederlassung. Die Entscheidung war klar: Neben dem Ausbau des Netzwerks sollte der Gerätepark auf einen Hersteller standardisiert und das Management deutlich vereinfacht werden. 

DAS GESAMTE NETZWERK AUS EINER HAND
 
Bei der Entscheidung für Huawei spielte neben dem breiten Portfolio leistungsstarker Netzwerk-Hardware vor allem die Managementlösung Huawei eSight eine wichtige Rolle: „Die Systeme, die es erlauben, heterogene Netzwerkumgebungen zu verwalten, sind in der Regel sehr teuer. Mit eSight haben wir eine Lösung gefunden, die nicht nur unsere Kriterien erfüllt, sondern die auch für ein mittelständisches Unternehmen wie Wackler erschwinglich ist“, freut sich Wagegg. Für den Leiter IT-Infrastruktur bedeutet das eine deutliche Arbeitserleichterung bei Standardtätigkeiten im Betrieb und mehr Zeit für Digitalisierungsprojekte. Neben dem Netzwerk erlaubt Huawei eSight auch die Verwaltung der Server- und Storagesysteme. 
Federführend bei der Umstellung des Netzwerks – zunächst in der Unternehmenszentrale in Göppingen – war der Huawei Enterprise Partner Silver abtis, ein mittelständischer IT-Dienstleister mit 85 Mitarbeitern aus Pforzheim. Das Unternehmen beschäftigt sechs zertifizierte Huawei-Techniker – vier LAN- und zwei WLAN-Spezialisten. Deren Know-how war gefragt, denn die Ausleuchtung der Hochregallager mit WLAN ist keine triviale Aufgabe. 

HUAWEI UND ABTIS – EINE INNOVATIVE LÖSUNG VON EINEM STARKEN TEAM
In der Planungsphase wie in der Umsetzung arbeitete Wagegg eng mit abtis zusammen. Der IT-Dienstleister wiederum agierte im Schulterschluss mit Huawei – auch für Wackler ein wesentlicher Erfolgsfaktor: „Ich spreche gerne mit dem Hersteller und möchte wissen, worauf ich mich einlasse. Von der Zusammenarbeit mit abtis sind wir sehr begeistert. Wir hatten jederzeit Zugriff auf die richtigen Mitarbeiter. Und auch im Nachgang des Projekts konnten wir Detailfragen auf dem kleinen Dienstweg klären“, resümiert Wagegg. „Technisch und menschlich war das eine tolle Zusammenarbeit.“
„Die enge Kooperation mit unseren Partnern sehen wir als einen unserer Erfolgsfaktoren gerade im Mittelstand“, erklärt auch Henning Czerny, Vice Director of Networking Solution Sales bei Huawei Technologies Deutschland. „So ist es möglich, auf Augenhöhe innovative Lösungen für unsere Kunden umzusetzen.“ 
Bernd Wagegg plant bereits mit den neu gewonnenen Daten: Die wird Wackler auch in der Kommunikation mit seinen Kunden nutzen, um Prozessverbesserungen über die gesamte Wertschöpfungskette anzustoßen. Die Umstellung des WLANs in der Niederlassung in Wilsdruff bei Dresden ist nahezu abgeschlossen. Derzeit befindet man sich dort in der Planung des neuen Hochregallagers mit knapp 18.000 m2 Fläche. 


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