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Partner-Beschwerde

Verschiedene Stufen der Verstöße von Vertriebspartnern

Huawei behandelt Verstöße der Vertriebspartner entsprechend ihrer Schwere. Die Verstöße sind in drei Stufen eingeteilt: Level-1, Level-2 und Level-3, wobei Level-1 den schwersten Verstoß darstellt. Je nach Level und Häufigkeit der Verstöße durch einen Vertriebspartner wird dieser auf die schwarze oder gelbe Liste gesetzt und entsprechend behandelt.

Geltungsbereich

Diese Regeln gelten für alle Vertriebspartner, welche die Zertifizierung von Huawei absolviert haben, und sind den lokalen Gesetzen der jeweiligen Region anzupassen

Details der Bestrafungsrichtlinie

Die detaillierte Definition und Bestrafung von Verstößen der unterschiedlichen Stufen sind in den nachstehenden Tabellen dargestellt:

Umgang mit der schwarzen und gelben Liste

Huawei verhängt bestimmte Sperren gegenüber Vertriebspartnern, die gegen die Richtlinien von Huawei verstoßen, wenn dies angesichts des Ausmaßes und der Natur der Verstöße erforderlich ist. Die Sperrfrist beginnt an dem Tag, an dem der Vertriebspartner auf die schwarze oder gelbe Liste gesetzt wird. Die gelbe und schwarze Liste stellen verschiedene Sperrstufen der jeweiligen Zusammenarbeit dar

Definition der schwarzen Liste: Vertriebspartner, die innerhalb eines Kalenderjahres einen Level-1-Verstoß oder drei Level-2-Verstöße begehen, werden auf die schwarze Liste gesetzt.

Sperren für Vertriebspartner auf der schwarzen Liste: Neue Anfragen für Sonderpreise, neuer MDF-Support und neue Aufträge werden während der Sperrfrist ausgesetzt. Die Sperrfrist beträgt 90 Tage.

Definition der gelben Liste: Vertriebspartner, die innerhalb eines Kalenderjahres zwei Level-2-Verstöße oder einen Level-2-Verstoß und zwei Level-3-Verstöße oder drei Level-3-Verstöße begehen, werden auf die gelbe Liste gesetzt.

Sperren für Vertriebspartner auf der gelben Liste: Neue Anfragen für Sonderpreise und neuer MDF-Support werden während der Sperrfrist ausgesetzt. Die Sperrfrist beträgt 90 Tage.

Level 1

Level 2

Level 3

Verhaltensweisen

1. Fälschung von Berechtigungszertifikaten, Qualifikationszertifikaten oder sonstigen Zertifikaten von Huawei.
2. Bestechung der Mitarbeiter von Huawei, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf das Angebot von Provisionen, Schmiergeldern, Aktienoptionen oder sonstigen ungesetzlichen materiellen Interessen.
3. Verletzung der Resolution des UN-Sicherheitsrates oder der Exportkontrollgesetze und -richtlinien der USA und der EU, Chinas und sonstiger Länder sowie der Exportkontrollrichtlinie von Huawei.
1. Einlassung in nicht autorisierte Vertriebsaktivitäten.
2. Weitergabe von autorisierten Preisen von Huawei für Vertriebspartner, von Projektangeboten und sonstigen geschäftlichen Informationen an Wettbewerber.
3. Bereitstellung falscher Leistungsdaten und -informationen zur Erlangung nicht legitimer Vorteile.
4. Bereitstellung falscher Informationen hinsichtlich Sonderpreisen.
5. Verletzung der Richtlinien für die Verwendung von JMF/MDF.
6. Verursachung von Lieferverzögerungen durch Gründe, die beim Vertriebspartner liegen, die den Projektfortgang beeinträchtigen und sich nachteilig auswirken.
7. Versprechungen an Kunden über kostenfreien Service von Huawei im Namen von Huawei ohne die Genehmigung von Huawei.
8. Erlangung von Services und Ersatzteilen von Huawei mittels illegaler Methoden, beispielsweise durch Modifizierung der Seriennummer und Änderung der Vertragsinformationen ohne die Genehmigung von Huawei.
9. Verletzung der Anforderungen hinsichtlich Vertraulichkeit der Informationen und Netzsicherheit, wie in den Gesetzen und Richtlinien des Landes vorgeschrieben, in dem die Kunden in dem Service-Prozess agieren, wodurch die vertraulichen Informationen der Kunden offengelegt werden und woraus Kundenbeschwerden oder sogar Rechtsstreitigkeiten entstehen.
10. Absichtliche Verschleierung von Informationen oder Versäumnis, Huawei umgehend über Informationen zu benachrichtigen, die gemäß der Richtlinien zur Abschaffung von Interessenkonflikten von Vertriebspartnern von EBG gemeldet werden müssen.
1. Repräsentation von Huawei bei der Zusage von Verkaufspreisen, Technologie, Lieferungen oder Services an Kunden ohne die Genehmigung von Huawei.
2. Verursachung des Ausfalls von rechtzeitigen Lieferungen durch Huawei durch Gründe, die beim Vertriebspartner liegen und die zu Warenrückstau und Verlusten führen.
3. Versäumnis der rechtzeitigen Benachrichtigung oder absichtliche Verschleierung von größeren Problemen bezüglich der Service-Bereitstellung oder versteckter technischer Gefahren gemäß der Service-Management-Richtlinien von Huawei, was letztlich zu Kundenbeschwerden führt.
4. Versäumnis, den mit Kunden geschlossenen Service-Vertrag oder Auftrag zu erfüllen und Verstoß gegen die Service-Zusage gegenüber oder den SLA mit Kunden, einschließlich der Bestimmungen zu Angebotsabgaben, und letztlich Verursachung von Kundenbeschwerden.
5. Absichtliche Verzögerung der Rücksendung von Nachverkaufs-Ersatzteilen von Huawei

Strafen:

Aberkennung aller Prämien der laufenden Periode, einschließlich Umsatzrabatte, gesonderte Rabatte, MBO-Rabatte und JMF. Huawei ist berechtigt, die Vertriebsvereinbarung zu beenden, die Zertifizierungsqualifikation des Vertriebspartners zu annullieren und die Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner zu beenden.

Abzug von 20 MBO-Punkten pro Verstoß in der laufenden Prämien-Periode. Rückgabe aller illegal erworbenen Vorteile. In schwerwiegenden Fällen kann der Vertriebspartner herabgestuft werden.

Abzug von 10 MBO-Punkten pro Verstoß in der laufenden Prämien-Periode. In schwerwiegenden Fällen kann der Vertriebspartner herabgestuft werden.


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